Jubiläum im Marcel-Callo-Haus in Heiligenstadt
1857 als "Konvikt für die studierenden Jünglinge der Provinz Sachsen" vom damaligen Paderborner Bischof Konrad Martin genehmigt, erlebte das Haus über die folgendenden 150 Jahre eine bewegte Geschichte. Besonders hart traf die Schließung der Einrichtung 1937 durch die Gestapo, aber auch die Schikanen und Repressalien zu DDR-Zeiten sind vielen Akteuren noch gegenwärtig. Eine Ausstellung erinnert an die Geschichte des jetzigen Jugend- und Erwachsenenbildungshauses.
Der geistliche Leiter des Marcel-Callo-Hauses, Jugendpfarrer Marcellus Klaus, konnte zu den Jubiläumsfeierlichkeiten Bischof Dr. Wanke, Ministerpräsident Althaus, dessen Vorgänger Dr. Vogel und viele weitere Gäste begrüßen.
Althaus ging in seiner Ansprache auch auf die Aufgaben der Einrichtung ein und würdigte den Einsatz zur Stärkung der Wurzeln des Glaubens.
